Trostspender für Kinderklinik von der Raiffeisenbank Mutlangen

Mutlangen, 30.10.2015

Damit künftig jedes Kind, das im Stauferklinikum Schwäbisch Gmünd stationär aufgenommen wird, einen Trostspender und Mutmacher an seine Seite bekommt, spendete die Raiffeisenbank Mutlangen fünfhundert Plüsch-Teddybären an die Kinderklinik.

Der Teddybär ist 30 Zentimeter groß, kuschelig weich und selbst Patient, denn an seinem linken Arm hat er einen Verband, am Kopf und Bauch Pflaster und gegen das Halsweh trägt er ein Halstuch.

„Mit der Aktion „Stofftiere spenden Trost“ wollen wir den kleinen Patienten die Angst vor dem Krankenhaus nehmen“, so Dietmar Herderich, Vorstandssprecher der Raiffeisenbank.

Die Teddys werden die kleinen Patienten bei allen Untersuchungen und Behandlungen begleiten und sollen in der Notsituation Ablenkung bringen. Für Kinder ist es ein beklemmendes Gefühl der Einsamkeit und eine Überforderung, wenn sie ins Krankenhaus müssen. Der Plüschbär soll helfen, das Gefühl des Alleinseins in der fremden Umgebung zu überwinden. Er vermittelt den Kindern etwas mehr Geborgenheit und soll eine Vertrauensbasis zu den medizinischen Helfern schaffen. So können die Ärzte dieses Plüschtier auch einsetzen, um zu erfahren, wo es dem kleinen Patienten weh tut. Das Kind kann auf spielerische Weise den eigenen Zustand auf das Stofftier projizieren. Ferner kann an dem Patientenbär auch gezeigt werden, wie Herz und Lunge abgehört werden, der Bauch abgetastet oder ein Verband angelegt wird. Die süßen Spielkameraden können praktischerweise auch in der Waschmaschine gewaschen werden.

Krankenhausdirektor Walter Hees und Dr. med. Jochen Riedel, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, freuen sich über diese tolle Aktion der Raiffeisenbank Mutlangen für ihre kleinen Patienten.

Vorstandssprecher Dietmar Herderich (2. v. li) und Vorstandsmitglied Dieter Breuer (2. v. re.) von der Raiffeisenbank Mutlangen überreichten an Chefarzt Dr. med. Jochen Riedel (links), Krankenhausdirektor Walter Hees (Mitte) und die Stationsleiterin der Kinderstation Ursula Kaißer fünfhundert Trostspender.