Mitgliederreise "Sizilien 2016"

Mutlangen, 19.04.2016

Gemeinsam die Welt erleben – das ist das Motto für die Reisen, die die Raiffeisenbank Mutlangen ihren Mitgliedern und Kunden einmal jährlich anbietet. Dieses Jahr brachte der Flieger die Reisenden nach Sizilien, über das Goethe schon schrieb „Italien ohne Sizilien macht gar kein Bild in der Seele“.  Die Fahrt von Catania nach Cefalú  gab einen ersten Eindruck über die Fruchtbarkeit und die Gebirgswelt der Insel. Beeindruckend der Normannendom im Abendlicht, köstlich das erste Pistazieneis. In den folgenden Tagen sah man prächtige Kulturschätze, die man beileibe am südlichsten Zipfel Italiens nicht erwartet hätte. Die 6300 Quadratmeter mit Gold unterlegten Mosaiken in Monreale, ebenso golden glänzend und mit einer fantastischem Holzdecke ausgestattet die Cappella Palatina in Palermo; griechische Tempelanlagen bei Agrigent, besser erhalten als die Akropolis in Athen; Barockfassaden in Ragusa und Noto; der Dom in Syrakus, der sowohl Zeugnisse der Griechen, der Normannen, der Araber und der Spanier in sich vereinigt. Auch luxuriöse Prunkbauten, wie die römische „Villa Casale“ und das sizilianische Schloss „Donna Fugata“ sind Zeugnisse ehemaliger Herrscher. Doch es waren nicht nur die „alten Steine“, die die Reise interessant machten, es war auch das quirrlige Leben in der Hauptstadt,  der Anblick der wie Vogelnester an steilen Hängen klebenden Häuser, das Meer von roten und gelben Blüten, tiefschwarze Erde auf dem Ätna. Spiegelglatt war das Meer bei der Fahrt auf die Eolischen Inseln, schauerlich anzusehen die Dampfsäulen auf Vulcano. Ein eisiger Wind pfiff auf dem Ätna in 2000 Metern Höhe, kuschelig warm war es dafür in der Arena von Taormina. Genussvoll kostete man Honig, Schokolade, Oliven und Wein beim Hersteller, das reichhaltige Buffet am Abend ließ keine Wünschen offen. Großen Wert legt Reisebegleiter Karl-Gerhard Berroth auf die Gemeinschaft in der Gruppe. So wusste er die Gäste an den schönsten Orten mit einem Gläschen Prosecco zu überraschen, in der Höhle genannt „Ohr des Dionysios“ stimmte er den gemeinsam gesungenen Choral „Großer Gott, wie loben dich“ an,  und auf der abendlichen Rückfahrt ins Hotel folgte im Bus eine deutsche Volksweise nach der anderen. Sich in der Ferne mit der Heimat verbunden zu fühlen – das ist Reisefreude, wie sie sein soll.